Schriftgröße Schrift vergrößern Schrift verkleinern
English
 


5. Vamed Vitality Talk: Die Referenten

Einen interessanten und vielschichtigen Einblick
in dieses Gesundheitsthema gaben:
Prim. Univ.- Prof. Dr. Christoph Stuppäck,
Dr. Alfred Lohninger,
Dr. Beatrix Thunn-Hohenstein,
Andy Lee Lang


Prim. Univ.- Prof. Dr. Christoph Stuppäck
referierte über die Symptomatik eines Burnouts, dessen Stadien, die Unterschiede zur Depression, das Profil von Burnout-Persönlichkeiten sowie über Therapiemöglichkeiten. Die Therapie des Burnouts besteht vor allem in der Primärprävention, dazu können eine Reihe von Maßnahmen sowohl privat als auch am Arbeitsplatz, wie beispielsweise das Entwickeln einer Team- und Gesprächskultur, getroffen werden. Wieviele Menschen in Österreich bzw. in Europa von Burnout betroffen sind ist nicht bekannt, jedoch gibt es ein starkes Nord-Süd-Gefälle. In den südlichen Ländern werden weniger Fälle von Burnout verzeichnet. „Aufgrund der starken Hitze werden in den südlichen Ländern automatisch Pausen eingelegt, wie eine Mittagspause. Dies ermöglicht den Menschen automatisch zwischendurch Erholungsphasen“, so Christoph Stuppäck.

Dr. Alfred Lohninger
Der Geschäftsführende Gesellschafter der Autonom Health®GesundheitsbildungsGmbH sprach darüber, was das Lebensfeuer eines Menschen ist, was es aussagt und wie es durch die Herzratenvariabilität gemessen werden kann. Diese gibt Aufschluss darüber, wie es um das biologische Alter, die Anpassungsfähigkeit, körperliche Belastbarkeit, mentale Beanspruchbarkeit, Regenerationsfähigkeit sowie die Schlafqualität eines Menschen bestellt ist. „Das Lebensfeuer ist Landkarte und Wegweiser zugleich und hilft dabei herauszufinden, wie hoch das Stress- und Burnoutpotential eines Menschen ist“, so Dr. Lohninger. Eindrucksvolle Bilder demonstrierten dabei die unterschiedlich lodernden Lebensfeuer eines Leistungssportlers und eines schwer kranken Menschen.

Dr. Beatrix Thunn-Hohenstein
Die ärztliche Leiterin des Vitalzentrums der Therme Geinberg gab praktische Tipps für den Alltag, um einem Burnout vorzubeugen. „Denn wichtig ist es, ein Schutzprogramm für sich selbst zu entwickeln“, so Thunn-Hohenstein. Ein Tipp für den Alltag ist es, sich mehr um sich selbst zu sorgen und dazu einen „Gesunden Egoismus“ zu entwickeln. „Sie müssen nicht immer für die anderen da sein“, empfahl die ärztliche Leiterin beim Talk. Weitere Empfehlungen, um sich selbst vor Burnout zu schützen, sind auch das Befriedigen der eigenen Wünsche. „Denn bei den Wünschen der anderen tun sie es doch auch“, appellierte Thun-Hohenstein eindringlich an das Publikum, um Burnout vorzubeugen.

Andy Lee Lang,
Botschafter des Rock´n Roll, der vor kurzer Zeit sein Comeback feierte, erzählte von seinen eigenen Erfahrungen mit Burnout, wie es dazugekommen ist, seine 2,5-jährige Auszeit und wie er den Weg zurück auf die Bühne geschafft hat. Ein Grund für das Burnout war vor allem der Druck der Öffentlichkeit und Medien, der mit den wachsenden nationalen und internationalen Erfolgen auch immer stärker geworden ist. Eine Aufgabe aus der er viel Kraft schöpft ist es, sich mit Benefizkonzerten für den Schutz der Berggorillas in Ruanda zu engagieren. Um ein Burnout neuerlich zu verhindern, nimmt Lang sich mindestens zwei Monate im Jahr für sich selbst Zeit.

Downloads:
Lebenslauf_Stuppaeck (278.5 KB)
Lebenslauf_Lohninger (5.15 MB)
Lebenslauf_Thunn-Hohenstein (872.8 KB)
Lebenslauf_Andy Lee Lang (92.3 KB)



zurück

Anfragen

...und eine neue Welt voll Vitalität erleben

Anreise am:
Aufenthalt:
Reisende:
Nächte
Pers.
Anzahl / Zimmerart: